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Faschismus in Rom – Geschichtsprofil auf Reisen PDF Drucken
Geschrieben von: Paul Mollenhauer   

„Rom, ewige Stadt" – dabei denkt jeder sofort an römische Ruinen und alte Kirchen, an Kaiser und Päpste. Dass Rom aber auch die Hauptstadt des italienischen Faschismus war, das ist den wenigsten Touristen bewusst. Und das, obwohl die Stadt in kaum einer anderen Epoche so grundlegend neu gestaltet wurde wie in den 20 Jahren der Herrschaft des „Duce" Mussolini.

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Das Geschichtsprofil „Macht und Inszenierung" hat sich im September 2018 in Rom auf die Suche gemacht nach den allgegenwärtigen Überbleibseln der faschistischen Epoche – von der monumentalen Präsentation der antiken Ruinen mit ihren Paradestraßen über den riesigen Sportkomplex „Foro Mussolini", wo heute noch die beiden römischen Fußballklubs wöchentlich antreten, bis zum komplett neu geplanten Stadtviertel „E.U.R." im Süden der Stadt. Aber auch durch das alte Ghetto von Rom wurden wir geführt – bis auf wenige Ausnahmen wurden die jüdischen Bewohner von den Deutschen 1944 deportiert und ermordet.

Bei all dem haben wir eng mit unserer Partnerschule „Ginnasio Virgilio" zusammengearbeitet: Ein italienischer Geschichtskurs erkundete mit uns gemeinsam das mittlerweile „Foro Italico" genannte Sportzentrum, und in einem Workshop suchten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam nach Antworten auf die Frage, wie wir heutzutage mit dem architektonischen Erbe der Diktaturen umgehen können, das sich immer noch in so vielen Städten findet.

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Dabei hatten die Jugendlichen aus beiden Ländern durchaus unterschiedliche Vorstellungen vom „richtigen" Umgang mit diesen Zeugen der Geschichte: Das wurde auch teilweise kontrovers diskutiert, tat aber der guten Stimmung bei den abendlichen Pizzeriabesuchen keinen Abbruch.

Eine großartige Profilreise, die nicht möglich gewesen wäre ohne die Unterstützung der Agnes Gräfe-Stiftung, der Hamburger Bildungsbehörde und des IKM (Institut für konstruktive Konfliktlösung in Sankt Georg).

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Chorkonzert am 19. und 21. Februar um 19 Uhr in der Aula PDF Drucken
Geschrieben von: Miriam Thielmann   

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Bilder in der Buchhandlung PDF Drucken
Geschrieben von: Rainer Boltes   

„Ins Blaue hinein"
„Blau machen"
„Das Blaue vom Himmel lügen"


Die Farbe Blau löst in uns ganz verschiedene Ideen, Gedanken und Assoziationen aus. Ihnen im Kern gemeinsam ist aber wohl, dass Blau die Farbe der
Freiheit ist, weil sie mit dem Himmel in Zusammenhang steht. Die Farbe der Ferne also.
Die Schüler*innen des WPU-Kurses Jg.9 haben sich über mehrere Monate mit dieser Farbe – theoretisch und praktisch – beschäftigt. Die praktischen
Ergebnisse dieser Auseinandersetzung sind jetzt in der Buchhandlung Lüders am Heußweg in Eimsbüttel ausgestellt und stimmig umrahmt von Büchern, die
sich ebenfalls mit diesem Themenkomplex befassen. Ich danke der Buchhandlung Lüders  - wieder einmal - für die tolle Gelegenheit, künstlerische Arbeiten außerhalb der Schule zu präsentieren!

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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 28. Januar 2019 um 12:54 Uhr
 
1. Platz beim Plakatwettbewerb zu 100 Jahren Frauenwahlrecht PDF Drucken
Geschrieben von: Benjamin Svensson   

Guter Dinge waren die Schülerinnen und Schüler der 10d, als sie am Donnerstagabend zur Festveranstaltung zu 100 Jahren Frauenwahlrecht gingen. Mit ihrem beim Plakatwettbewerb eingereichten Entwurf waren sie eigentlich ganz zufrieden. Als sie dann aber die ebenfalls sehr kreativen und originellen Plakate der anderen 22 Hamburger Gymnasien und Stadtteilschulen sahen, sank die Stimmung etwas. Die Konkurrenz war stark!

Anlass des von der Landeszentrale für politische Bildung, dem Institut für Zeitgeschichte und der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung ausgelobten Plakatwettbewerbs war das hundertste Jubiläum der Wahl zur deutschen Nationalversammlung am 19.1.1919, bei der erstmals auch Frauen wählen durften. Die Aufgabe war, sich in die damalige Zeit hineinzuversetzen und ein Plakat zu gestalten, das Frauen zur Wahl aufruft.

Nach Grußworten, szenischer Lesung und Festvortrag begann endlich die Preisverleihung. Vielleicht war trotz allem ein dritter Platz drin? Als die Laudatorin von einem "Holzschnitt" sprach, war klar: Kein dritter Platz. Auch beim zweiten Platz: nichts. Nach den ersten Sätzen der Laudation auf den ersten Platz erstarrten die Schüler in ungläubigem Staunen: Da wurde doch ihr Plakat beschrieben! Als dann der Plakattext zitiert wurde, war klar: Die 10d hat den ersten Platz gewonnen! Staatsrat Jan Pörksen zeichnete die Schülerinnen und Schüler aus und überreichte 500.- Euro für die Klassenkasse.

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Da das letzte Drittel der Jurybegründung im Jubel der Gewinner unterging, hier noch mal der gesamte Text in voller Länge:

Begründung der Jury zum Plakat ,,Geht Wählen!"
Zunächst einmal enthält der Entwurf die Merkmale eines echten Plakates, wirkt ansprechend und authentisch. Positiv wurde von der Jury hervorgehoben, wie zentral das Datum 19.01.1919 auf dem Plakat erscheint und damit der historische Bezug direkt ins Auge springt. Zudem wird auch auf die Wahl zur Nationalversammlung direkt Bezug genommen. Auch die Verwendung der Farbe Rot und die dadurch erreichte Signalwirkung wurden positiv bewertet. Schön ist, dass sich das Plakat gleichermaßen an Männer und Frauen richtet, Frauen aber dennoch durch die Konzeption des Plakates noch einmal gesondert angesprochen werden. Das Spielen mit den Wörtern: „Geht wählen Männer.... UND Frauen" führt zu einer neuen Wahrnehmung und einem längeren Verweilen beim Plakat. Damit erfüllt es wahrnehmungspsychologisch alle Kriterien, die ein erfolgreiches Plakat ausmachen. Details wie Kleidung und Frisuren sind detailgetreu umgesetzt und überzeugen.

Herzlichen Glückwunsch!

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 18. Januar 2019 um 23:25 Uhr
 
Themenkonferenz „Sprachsensibilität" PDF Drucken
Geschrieben von: Mirko Czarnetzki   

„Eine Urne ist ein wichtiges Hilfsmittel bei demokratischen Abstimmungen". „Eine Urne ist ein (virtuelles) Gefäß, mit dessen Hilfe Mathematikerinnen und Mathematiker Wahrscheinlichkeiten berechnen." „Eine Urne ist ein Gefäß, das zur rituellen Bestattung der Asche Verstorbener verwendet wird", würde vielleicht die Religionslehrerin sagen. Gleiche Vokabel – unterschiedliche Bedeutung in der jeweiligen Fachsprache. Dass manche Schülerin und mancher Schüler damit seine Schwierigkeiten haben kann, ist leicht ersichtlich – zumindest, wenn man an kompliziertere Beispiele und komplexere sprachliche Strukturen denkt. Daneben gibt es ja auch noch die Alltagssprache und die Bildungssprache.

Themenkonferenz1

Wie können alle Lehrenden in allen Unterrichtsfächern darauf hinwirken, dass die Schülerinnen und Schüler einerseits die nötigen „Lerngerüste" erhalten, damit solche sprachlichen Schwierigkeiten minimiert oder ausgeglichen werden, und sie sich andererseits immer weiter dem bildungssprachlichen Ideal annähern?
Zu diesen zentralen Fragen haben sich die Kolleginnen und Kollegen der Klosterschule – gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern und Eltern – im Rahmen der Themenkonferenz am Nachmittag des 5.12.2018 fortgebildet.

Themenkonferenz 2

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 11. Januar 2019 um 16:32 Uhr
 
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