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1. Platz beim Plakatwettbewerb zu 100 Jahren Frauenwahlrecht PDF Drucken
Geschrieben von: Benjamin Svensson   

Guter Dinge waren die Schülerinnen und Schüler der 10d, als sie am Donnerstagabend zur Festveranstaltung zu 100 Jahren Frauenwahlrecht gingen. Mit ihrem beim Plakatwettbewerb eingereichten Entwurf waren sie eigentlich ganz zufrieden. Als sie dann aber die ebenfalls sehr kreativen und originellen Plakate der anderen 22 Hamburger Gymnasien und Stadtteilschulen sahen, sank die Stimmung etwas. Die Konkurrenz war stark!

Anlass des von der Landeszentrale für politische Bildung, dem Institut für Zeitgeschichte und der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung ausgelobten Plakatwettbewerbs war das hundertste Jubiläum der Wahl zur deutschen Nationalversammlung am 19.1.1919, bei der erstmals auch Frauen wählen durften. Die Aufgabe war, sich in die damalige Zeit hineinzuversetzen und ein Plakat zu gestalten, das Frauen zur Wahl aufruft.

Nach Grußworten, szenischer Lesung und Festvortrag begann endlich die Preisverleihung. Vielleicht war trotz allem ein dritter Platz drin? Als die Laudatorin von einem "Holzschnitt" sprach, war klar: Kein dritter Platz. Auch beim zweiten Platz: nichts. Nach den ersten Sätzen der Laudation auf den ersten Platz erstarrten die Schüler in ungläubigem Staunen: Da wurde doch ihr Plakat beschrieben! Als dann der Plakattext zitiert wurde, war klar: Die 10d hat den ersten Platz gewonnen! Staatsrat Jan Pörksen zeichnete die Schülerinnen und Schüler aus und überreichte 500.- Euro für die Klassenkasse.

19 plakatwettbewerbklein

Da das letzte Drittel der Jurybegründung im Jubel der Gewinner unterging, hier noch mal der gesamte Text in voller Länge:

Begründung der Jury zum Plakat ,,Geht Wählen!"
Zunächst einmal enthält der Entwurf die Merkmale eines echten Plakates, wirkt ansprechend und authentisch. Positiv wurde von der Jury hervorgehoben, wie zentral das Datum 19.01.1919 auf dem Plakat erscheint und damit der historische Bezug direkt ins Auge springt. Zudem wird auch auf die Wahl zur Nationalversammlung direkt Bezug genommen. Auch die Verwendung der Farbe Rot und die dadurch erreichte Signalwirkung wurden positiv bewertet. Schön ist, dass sich das Plakat gleichermaßen an Männer und Frauen richtet, Frauen aber dennoch durch die Konzeption des Plakates noch einmal gesondert angesprochen werden. Das Spielen mit den Wörtern: „Geht wählen Männer.... UND Frauen" führt zu einer neuen Wahrnehmung und einem längeren Verweilen beim Plakat. Damit erfüllt es wahrnehmungspsychologisch alle Kriterien, die ein erfolgreiches Plakat ausmachen. Details wie Kleidung und Frisuren sind detailgetreu umgesetzt und überzeugen.

Herzlichen Glückwunsch!

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 18. Januar 2019 um 23:25 Uhr
 
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