Klosterschule unter die Lupe genommen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Benjamin Svensson   

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Besuch der Jury des Deutschen Schulpreises

Spannend. Beeindruckend. Fortschrittlich. Mit diesen Worten beschrieb die Jury des Deutschen Schulpreises ihre Eindrücke nach eineinhalb Tagen an der Klosterschule. Ob unsere Schule allerdings den Sprung unter die besten 15 deutschen Schulen geschafft hat und damit für den Deutschen Schulpreis 2012 nominiert ist, wird erst Ende März nach Abschluss der bundesweiten Schulbesuche entschieden.

Seit 2006 zeichnen die Robert Bosch Stiftung und die Heidehof Stiftung herausragende Schulen mit dem Deutschen Schulpreis aus. Grundlage des Deutschen Schulpreises ist ein umfassendes Bildungsverständnis. Dabei orientiert sich die Jury an sechs Qualitätsbereichen: Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulleben und Schule als lernende Institution.

Die Klosterschule war aufgrund der schriftlichen Bewerbung im Dezember aus bundesweit 122 Bewerbern unter die besten 20 Schulen gewählt worden. Die TOP 20 werden von Juryteams besucht und begutachtet. Die Jury bestand für unseren Schulbesuch aus Prof. Dr. Silvia-Iris Beutel (TU Dortmund), Ulrike Kegler (Schulleiterin Staatliche Montessori-Oberschule Potsdam), Prof. Dr. Helmut Frommer (Direktor a. D. des Studienseminars Rottweil), dem Sprecher der Jury, Prof. Dr. Michael Schratz (Universität Innsbruck) und dem Vertreter der Robert Bosch Stifung, Dr. Roman Rösch. Eineinhalb Tage lang führten die fünf Experten Gespräche mit Schulleitung, Lehrern, Schülern und Eltern, besuchten Unterricht und sahen sich, zum Teil geführt durch Schülerlotsen, ausgiebig in der Schule um und stellten kritische Fragen.


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Der Sprecher der Jury, Prof. Dr. Michael Schratz, während einer Führung im Gespräch mit den Zwölftklässlern Isabelle Helms und Emanuel Tilmes. Foto: Mona Saddei.

„Wir waren eineinhalb Tage völlig integriert, alle Türen standen uns offen und wir haben ein umfassendes Bild bekommen“, sagte Dr. Roman Rösch. Ulrike Kegler hat vor allem die gelungene Organisation des ganztägigen Schultages und der langen Mittagspause beeindruckt. Zusammen mit einem klaren Konzept von Unterricht ergebe sich so ein deutlich strukturierter Tag mit unterschiedlichen Phasen. Das sei, so Kegler, „der Stand der Dinge, auf dem sich fortschrittliche Schulen heute befinden.“ Prof. Dr. Michael Schratz erwähnte die regelmäßig durchgeführten Projekte, die den Schülern methodisch nicht nur neue Lernformen, sondern inhaltlich auch einen Blick über Fachgrenzen hinaus erlaubten.

Prof. Dr. Silvia-Iris Beutel attestierte dem Kollegium eine „hohe Investition in Beziehungsarbeit“. Die sozial-emotionale Bildung werde, ungewöhnlich für ein Gymnasium, an der Klosterschule auf vielfältige Weise gefördert. Lobend hervorgehoben wurde auch der gut gelungene Umgang mit einer vielfältigen Schülerschaft. Neben zahlreichen fest verankerten Unterstützungsmaßnahmen bemühten sich die Kollegen an der Klosterschule, so Prof. Dr. Michael Schratz, auch darüber hinaus deutlich wahrnehmbar um den schulischen Erfolg ihrer Schüler.

Ruben Herzberg zeigte sich hoch erfreut über das gute Abschneiden der Klosterschule und hofft auf ein Weiterkommen. Im Anschluss an die Schulbesuche der TOP 20 nominiert die Jury Ende März bis zu 15 Schulen für den Deutschen Schulpreis 2012. Alle nominierten Schulen nehmen an der feierlichen Preisverleihung Mitte Juni in Berlin teil. Neben dem mit 100.000 Euro ausgestatteten Hauptpreis werden weitere Preise in Höhe von insgesamt 143.000 Euro verliehen. Jetzt heißt es Daumen drücken ...

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Die Jury des Deutschen Schulpreises, von links nach rechts: Prof. Dr. Michael Schratz, Universität Innsbruck (Sprecher der Jury), Ulrike Kegler, Schulleiterin der Staatlichen Montessori-Oberschule Potsdam, Dr. Roman Rösch, Robert Bosch Stiftung, Prof. Dr. Silvia-Iris Beutel, TU Dortmund. (Nicht im Bild: Prof. Dr. Helmut Frommer)


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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 18. Januar 2012 um 22:47 Uhr
 
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